Datensicherung - Was? Wie? Wann?

Tyche, die griechische Göttin des Glücks trägt vorne üppige Locken und den Hinterkopf rasiert. Soll heißen - "danach" ist es zu spät. Die kurze Antwort auf die drei Fragen lautet also:

"Alles. Extern. Täglich." Jede Abweichung davon will gut begründet sein.

Die etwas längeren Antworten auf die drei Fragen finden Sie natürlich auch.

Was soll gesichert werden?

Im Zweifel alles - siehe oben. Wenn Sie überlegen müssen, ob einen Datei gesichert werden soll oder nicht, sollten Sie sich für die Sicherung entscheiden. Daten, von denen Sie sicher wissen, dass Sie diese leicht aus anderen Quellen wieder herstellen können, mögen ungesichert bleiben. Programm- oder Betriebssystemupdates sind hier ein gutes Beispiel. Von der Sicherung ausgenommen können auch Daten bleiben, die Sie sicher nicht mehr benötigen: Dateien im Papierkorb, veraltete Downloads, Temporärdateien aller Art.

Verzichten Sie nicht aus Platzgründen auf Sicherungen. Platz (in der Regel Festplattenplatz) können Sie kaufen - Ihre Daten nicht.

Meist geben die Betriebssysteme Hilfestellungen, welche Benutzer-Verzeichnisse gesichert werden sollten. Denken Sie bei der Auswahl aber immer daran, dass diese Daten auch gesichert sein müssen:

  • Daten, die ich selbst erzeuge (Dokumente, Bilder, Tabellen etc)

  • Daten, die die Programme, die ich benutze, erzeugen (Datenbanken, Konfigurationsdateien, Einstellungen)

  • Daten, die ich für die Benutzung durch andere Programme angelegt habe (Plugins, Filter, Vorlagen, Skripts)

  • Externe Daten (Homepage, Web-Auftritt, Social Media)

Wie soll gesichert werden?

Das Wichtigste ist, sicherzustellen, dass die Daten überhaupt gesichert werden können. Normale Dateien können einfach kopiert werden, Datenbanken oder Kataloge, die Programme selbst verwalten, können nicht immer gesichert werden, da ist oft eine Sicherung durch das Programm selbst notwendig. Erst diese Sicherung kann von Ihnen gesichert werden. Prüfen Sie Ihre Programme, ob es eine Datensicherungsfunktion gibt und nutzen Sie diese!

  • Eine automatische Sicherung schützt davor, auf die Sicherung zu vergessen.

  • Die Datensicherung sollte mehrere Generationen umfassen, sonst gibt es immer eine Kopie und es gibt keine Möglichkeit, auf vorhergehende Versionen zuzugreifen. Bewährt haben sich drei Generationen, aber das richtet sich ausschließlich nach Ihren Anforderungen.

  • Es muss eine Sicherung außer Haus geben. Die beste Sicherung nützt nichts, wenn die Sicherung gemeinsam mit Ihren Daten zerstört werden kann. Achten Sie darauf, dass die Daten außer Haus nicht veralten!

  • Schützen Sie Ihr Sicherungsmedium vor sich selbst. Ein Verschlüsselungstrojaner arbeitet mit allen Rechten, die Sie haben - wenn Ihre Datensicherung also mit einem anderen User-Account arbeitet, schützt das Ihre Sicherung.

  • Es gibt Vollsicherungen, Differenzsicherungen, Inkrementsicherungen. Bei der Vollsicherung werden alle Daten gesichert. Bei der Differenzsicherung nur jene, die seit der letzten Vollsicherung geändert wurden. Bei der Inkrementsicherung werden nur jene Daten gesichert, die seit der letzten Sicherung geändert wurden.

    Das beeinflusst, welche Daten Sie brauchen, wenn Sie die Datensicherung wiederherstellen wollen: Vollsicherung - eine Sicherung. Differenzsicherung - zwei, die Vollsicherung und die letzte Differenzsicherung. Inkrementsicherung - die Vollsicherung und alle Sicherungen seither.

    In der Praxis empfiehlt sich eine regelmäßige Vollsicherung mit Differenzsicherungen.

Wann soll gesichert werden?

Das hängt von der Häufigkeit ab, mit der sich die Daten ändern bzw erzeugt werden. Bei einem Datenverlust können Sie mit der Datensicherung die Zeit zurückdrehen und Sie landen an dem Zeitpunkt, an dem die Sicherung erstellt wurde. Alles seit damals ist weg. In der Praxis wird die Sicherung wohl täglich sein oder jedes Mal, wenn der Rechner eingeschaltet wird.

Sehr kritische Daten werden möglicherweise häufiger gesichert.

Nicht vergessen!

Datensicherung ist ein Prozess, der bis zum Ende betrachtet werden muss. Das Ende dieses Prozesses ist die Wiederaufnahme Ihrer Arbeit mit den wiederhergestellten Daten.

  • Überprüfen Sie regelmäßig, ob die Datensicherung brauchbar ist und Ihre Daten auch wiederhergestellt werden können.

  • Kontrollieren Sie stichprobenweise, ob die Datensicherung funktioniert. Sind Dateien mit einem sinnvollen Änderungsdatum vorhanden, sind die Dateigrößen plausibel?

  • Überprüfen Sie regelmäßig, ob Ihr Sicherungskonzept noch passt. Oft kommen neue Daten dazu oder Daten fallen weg - passen Sie die Sicherung dann an.

  • Rechnernamen können sich ändern - passen Sie die Sicherung entsprechend an!

  • Datenvolumen haben die Eigenschaft zu wachsen - kontrollieren Sie regelmäßig, ob alle Daten Platz haben und gesichert werden.

Alternative: Browserversion

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